februar 2013

liebe interessierte,

nun ist der erste monat des jahres der schlange schon rum. denn 2013 ist das jahr der schlange, der wasserschlange – um genau zu sein. mit schlangen hat man ja im allgemeinen nicht so viel zu tun und doch – wenn ich so an letztes jahr zurückdenke, sind mir welche untergekommen. ich habe sie sogar auf film gebannt, um ganz genau zu sein: sie ringeln sich als digitale dateien auf meiner festplatte:-) diese schlangen sind mir begegnet anläßlich der dreharbeiten zu meinem aktuellen film „am brunnen“, der letztes jahr im rahmen der professional media master class in koop mit peter ziaja entstand.

in diesem neuen film geht es um die geschichten und mythen der stadt halle / saale, die im göbel brunnen in bronze verewigt sind. es geht um das glück nach dem wir ja alle streben – und um das das scheitern und darum, dass doch alles eine nicht enden wollende aneinanderreihung von mal schwachen, mal starken gegenwartsmomenten ist. die geschichte des brunnens begann um 1970 als gerhard lichtenfeld einen brunnen für den marktplatz entwerfen sollte. nach dessen tod, 1978, übernahm bernd göbel den auftrag und 1988 war alles fertig – aber dann kam die wende! danach wurde wieder erst einmal viel und heftig diskutiert – vor allem um die darstellung des kardinal albrecht (luthers widersacher) als nackter mann mit mitra auf seiner geliebten belina… bernd göbel fand schließlich eine lösung und 1998 wurde der brunnen auf dem hallmarkt eingeweiht.

kurzer einwurf: ich habe den offenen brief von gérard dépardieu an m. jean-marc ayrault übersetzt. ist nachzulesen in der rubrik „neu“. manchmal sind offene briefe notwendig.

zurück zur schlange: ich habe gerade gelesen, dass das jahr der schlange besonders für kreative leute ein sehr fruchtbares jahr sein soll, da die schlange einen ausgeprägten sinn für schönheit und ästhetik hat – klingt doch gut:-)

in diesem sinne ein gutes restjahr,

valérie madoka naito

p.s.
änderungen gibt es auch dieses mal zu verkünden: (1) meine homepage steht ab sofort auch in englisch zur Verfügung, bis auf ein paar klitzekleine pdfs (2) ist eine grundlegende redaktionelle überarbeitung erfolgt mit vielen, vielen neuen bildern und (3) gibt es eine neue rubrik mit dem vielsagenden titel „schatzkiste“ – viel spaß beim stöbern!

dezember 2012

liebe interessierte,
ein schnelles jahr, möchte ich sagen:-)
die professional media masterclass bei werkleitz in halle / saale hatte mich dieses jahr fest im griff und brachte mir fast schon ein übermaß an erkenntnisgewinnen ein:-) für die jedoch sehr dankbar bin und die ich keineswegs missen möchte! insbesondere der polnische dokumentarfilm war für mich eine große entdeckung. glücklicherweise führte die exkursion uns im november nach polen und zwar an die mehr als bekannte filmhochschule lodz und zum “off filmfestival” in poznan. dies war meine erste reise nach polen überhaupt und ich kann nur sagen: ich weiß gar nicht, warum ich nicht schon vorher dorthin gereist bin. es war eine sehr schöne zeit, hat meinen horizont in jeglicher hinsicht erweitert und ich würde mir wünschen, nächstes jahr wiederzukommen:) und – diese reise hat auch in dresden bereits zu einem projekt geführt. die ag dok hat dieses jahr bundesweit zum ersten deutschen kurzfilmtag aufgerufen – passenderweise am kürzesten tag des jahres, also am 21.12.2012. zu diesem anlass werde ich bei mir in der oschatzer straße 7 um 20 uhr sieben brandneue kurzfilme der filmhochschule lodz präsentieren. weitere infos hierzu auf meiner homepage unter “aktuell”.

und noch ein aktueller termin steht an, zu dem ich gerne einlade: am 8.12.2012, 20 uhr, findet die öffentliche abschlußpräsentation der professional media masterclass im mitteldeutschen medienzentrum in halle / saale statt. gezeigt werden sechs kurzfilme – so auch mein neuer film ”am brunnen”, der gemeinsam mit peter ziaja entstand. auch hier gilt: weitere infos hierzu auf meiner homepage unter ”aktuell“.

vielleicht sieht man sich ja?

valérie madoka naito

september 2012

newsletter nr. 22

liebe interessierte,

dieses mal ganz kurz, da mein kopf gerade voll ist mit theorien zur filmmontage, glücksdefinitionen, bewerbungen und noch viel mehr…

am freitag, 14. september 2012, stelle ich um 10 uhr meinen film “der tod stirbt nicht” auf der generalversammlung der association of significant cemeteries im slowenischen maribor vor. mehr infos zu asce unter www.significantcemeteries.org. neben dem portugiesischen guimarães ist maribor dieses jahr eine der kulturhauptstädte europas. ich freue ich auf ein interessiertes fachpublikum und gute gespräche:-) weiterlesen

august 2012

newsletter nr. 21

liebe interessierte,

tja – long time no see. das war durchaus nicht so beabsichtigt, ist aber eben so passiert. seit beginn der “professional media master class” von werkleitz in halle habe ich alles gerade einmal so am laufen halten können. weiterlesen

märz 2012

newsletter nr. 20

liebe interessierte,

so, nun ist es raus. herr wulff ist nicht mehr unser bundespräsident und bekommt den ehrensold doch – finde ich mittlerweile auch in ordnung. wie soll denn ein personalchef mit einer bewerbung umgehen, in der steht, dass der bewerber mal bundespräsident war? übrigens haben herr wulff und ich am gleichen tag berlin verlassen – es war ein samstag. weiterlesen

februar 2012

newsletter nr. 19

liebe interessierte,

sicher ist auch dem geneigten zeitungsleser aufgefallen, dass seit jahresbeginn durch alle medien hinweg zwei große themenkomplexe in vielerlei facetten betrachtet werden. es handelt sich hierbei um das 300. jubiläum friedrichs des großen sowie um unseren bundespräsidenten christian wulff. nun liegt es mir fern, spekulationen über deren bedeutsamkeit vom stapel zu lassen. ein solcher vergleich ist ja schon deswegen nicht denkbar, da christian wulff noch keine 300 jahre vorweisen kann… und, ganz der logik verpflichtet, brauchen wir daher auch nicht die verdienste betrachten. denn, wenn a unmöglich, dann ist b erst recht unmöglich:-)

zurück zum start: ausgelöst wurde diese betrachtung durch die lektüre des leserbriefes von dr. wolfgang butzlaff aus kiel, erschienen in ZEIT vom 19.01.2012, dessen inhalt auf einen artikel von robert leicht (ZEIT, nr. 2) eingeht. und hier nun des pudels kern oder auch das verbindende /trennende, bereits übersetzte, zitat friedrichs des großen:

“es gibt nur ein sicheres und unfehlbares mittel, in der welt seinen guten ruf zu bewahren: es besteht darin, tatsächlich so zu sein, wie man in den augen der öffentlichkeit erscheinen will.”

viel erfolg bei der praktischen umsetzung und mit der empfehlung, künftig die auf www.naito.eu neu geschaffene rubrik “meldungen” zu verfolgen… und ein neues wegweisendes berliner foto gibt es auch:-)

valérie madoka naito

januar 2012

newsletter nr. 18

liebe interessierte,

zweite januarwoche – neujahrswünsche spare ich mir. stattdessen gestatte ich mir bemerkungen zu der art und weise der tierproduktion für unsere gargantuösen bedürfnisse und stelle folgende fragen: was braucht der mensch? warum ist zweifel unbequem? und – ist weniger nicht mehr? hier ein paar fotos und der text kükenfabrik als pdf:

höchstwahrscheinlich setzt sich unser bundespräsident auch mit diesen fragen auseinander. vielleicht reist er sogar in sachen “blitzmädel” für den termin am landgericht dresden an – das ist aber wohl doch eher unwahrscheinlich. mündlich sollen dort am donnerstag, 11. januar 2012, 13 uhr, der sächsische staatsschutz, die anwälte des klägers sowie des beklagten über die verunglimpfung des bundespräsidenten bzw. seiner ehefrau verhandeln. Weitere infos auf http://www.rentner-news.de/content/Bundespr%C3%A4sident-Wulff-klagt-lieber-Andere

es ist ja erst januar … aber bis jetzt war das jahr schon recht ereignisreich an elementaren existenzfragen. schauen wir mal, wie sich das noch so entwickelt:-)

alles gute wünscht,

valérie madoka naito

dezember 2011

newsletter nr. 17

liebe interessierte,

ja also – bald ist weihnachten! was heißt das? nun, an lebkuchen im august haben wir uns ja schon gewöhnt… aber seit mehreren jahren sind auch zunehmend die baumärkte vom exzessiven weihnachtsfieber befallen. jetzt würde ich gerne ein video aus einem dresdner baumarkt zeigen aber es gibt technische konversionsprobleme…

ansonsten – ein kurzer exkurs in die statistik: dresden verfügt dieses jahr über zwölf weihnachtsmärkte… in berlin sind es an die fünfzig und wieder einmal gibt es dieses jahr die beim jungvolk aus der provinz so beliebten rodelrutsche am potsdamer platz, neu ist allerdings das gleich am eingang fällige eintrittsgeld für den weihnachtsmarkt am gendarmenmarkt. und aus europas beamtenhauptstadt brüssel ist, als pendant zur euro-krise, zu berichten, dass das manneken pis mal als weihnachtsmann mal als st. nikolaus über den etwa zwei kilometer langen weihnachtsmarkt “plaisir d’hiver” wandeln wird. und wer ist diesjähriger ehrengast in den gastronomischen hütten? griechenland!

ungeachtet dieser gigantomanie oder vielleicht auch gerade deswegen veranstalte ich dieses jahr einen kleinen aber feinen naito_adventsmarkt, bei dem für jeden geldbeutel etwas dabei ist. zum verkauf stehen vier dresdner fotografien als premium fotodrucke auf hahnemühle papier in 30 cm x 40 cm, plakate der molenbrücke pieschen in din a 2, ein malbuch mit naito_strukturen in din a 4 sowie großformatige postkarten mit dresdner motiven. das besondere highlight ist die molenbrücke pieschen auf aludibondplatte im format 60 cm x 90 cm. alle exponate sind unikate oder erscheinen in limitierter auflage. und wie stets gilt: was immer auch bei mir entsteht, gibt es nicht noch einmal in dieser form. und wer neue kaffee-/teebecher braucht, die gibt es in weiß von noah design berlinmein diesjähriger ehrengast:-)

eine frohe adventszeit wünscht,

valérie madoka naito